Innsbruck – Stadt und Berge

Text Diana Schmid & Bild Andreas Meyer
Geschichten

Berg und Tal, Stadt und Natur, Sport und Entspannung

Die Region Innsbruck, mit Innsbruck als Landeshauptstadt Tirols, verbindet Gegensätzliches und schafft eine ganz eigene Wohlfühlatmosphäre zwischen Berg und Tal, Stadt und Natur, Sport und Entspannung. Im Winter findest du unzählige perfekte Pisten, im Sommer feinste Trails. Der Naturraum beginnt gleich ums Eck, egal wo man sich befindet. Ein paar kräftige Tritte in die Pedale und schon ist man ist an der Nordkette oder am Fuße des Hausbergs Patscherkofel. Stadtnah und trotzdem im Herzen der Tiroler Alpen.

Aus der Innsbruck

Urbanes Flair und alpines Mountainbikerevier

Wir sitzen noch entspannt beim Frühstück, als die Sonne langsam hinter dem Patscherkofel aufgeht und allmählich die Nordkette und dann die ganze Stadt in oranges Licht taucht. Ein Traum, dieser Ausblick! Wir wollen mehr davon, also rauf auf den Berg! Innsbruck verbreitet eine immerzu sportliche, aktive Atmosphäre. Radfahrer, Läufer, Skater; es scheint, als hätte jeder hier ein Sportgerät bei sich, und sei es auch nur ein Frisbee oder die Kletterausrüstung auf dem Rücken. Der multikulturelle Einfluss tausender internationaler Studenten und Zugereister geben der Alpenmetropole einen mitreißenden, jugendlichen Charme. Wir radeln zum Congress und stehen vor der Entscheidung: Die ersten Höhenmeter mit der Hungerburgbahn hinter uns lassen oder selbst hinauftreten? Die Standseilbahn gilt als Wahrzeichen der Stadt und wirkt im Design sehr kinematisch und experimentell. Die Architektin Zaha Hadid, weltbekannt für ihren dynamischen Baustil, hat sie entworfen. Es passt ins Bild: Selbst die Bergbahn wirkt sportiv; hier, in der Sporthauptstadt der Alpen. Da wir noch frisch und munter sind, kurbeln wir die 500 Höhenmeter zur Arzler Alm und dem Traileinstieg auf 1.080 Meter aus eigener Kraft und genießen ganz nebenbei Alpenkulisse par excellence. Zahlreiche Kurven, Anlieger und einige Sprüngen prägen den abwechslungsreichen Singletrail bis hinab in die Stadt. Langgezogene Steilkurven, Kuppen, enge Kehren, kleine Schluchten und Felspartien sorgen für reichlich Spannung. Immer wieder öffnet sich der Wald und man kann den großartigen Ausblick über die Stadt genießen. Als wir am Congress vorbeirollen, können wir nicht widerstehen und fahren kurzentschlossen noch einmal hinauf.

Bike Urlaub in Innsbruck Hungerburg Trail

Im "Bikepark Innsbruck" an der Mutteralm findet man geniale Abfahrten wie den "Chainless One" für geübte Biker und den "The First One", der auch Einsteiger und Kids anspricht.

Bike Urlaub in Innsbruck Aublick auf Innsbruck

Der Arzler Alm Trail: Aus der Stadt direkt raus in die Natur und geniale Trails genießen. Von der Hungerburgbahn blickt man über Innsbruck zur Bergiselschanze, übrigends ebenfalls von der Star-Architektin Zaha Hadid entworfen, bis zum markanten Serles, dem "Hochaltar von Tirol" (2.717m).

Bike Urlaub in Innsbruck Selfie Spot Innsbruck

Panorama Blick auf die Stadt und die Nordkette

Bike Urlaub in Innsbruck Sprünge

Kaum irgendwo auf der Welt sind die Trails und die Berge so nah an der Stadt wie in Innsbruck.

Die Region Innsbruck

Nicht nur in Innsbruck, sondern auch in den umliegenden Feriendörfern wurden fleißig Trails gebaut. Der „Bikepark Innsbruck“ ist ein beliebter Park für die Locals und zugleich Venue für das Mountainbike Event Crankworx. An der Muttereralm-Bahn im „Bikepark Innsbruck“ wurde erst kürzlich der neue Singletrail „The Chainless One“ fertig gestellt. Mit 180 Kurven und über sieben Kilometern Länge macht er seinem Namen alle Ehre. Im Vergleich zum oberen Trail „The First One“, der naturbelassener und mit zahlreichen Wurzelpassagen deutlich anspruchsvoller ist, eignet sich der neue Trail auch für Einsteiger oder Familien mit Kindern. Mit seinen weiten Kurven und vielen kleinen, einfachen Sprüngen hat er das Potenzial, zu einem „Flow-Klassiker“ der Alpen zu werden. Und als „Schmankerl“ zum Abschluss geht's noch mal auf den offiziellen Crankworx Pumptrack an der Talstation. Wer dann noch nicht genug hat, schaut sich die etwas anspruchsvolleren Trails mit Sprüngen, Wurzelfeldern, technischen Passagen und schnellen Anliegern „The Wild One“ und „The Rough One“ in Götzens an. Fazit: Egal, wieviel Zeit man in der Region Innsbruck verbringt, dem Fahrspaß steht nichts im Wege.

" Was mir Mountainbiken bedeutet: Spaß haben auf dem Bike, die Natur genießen und am besten das ganze noch mit Freunden teilen."
Tom Oehler, Wahl-Innsbrucker, MTB- & Trial-Profi

Diana Schmid: Innsbruck verbindet urbanes Leben mit mondäner Alpenkultur, was ist dein ganz persönliches Innsbruck Highlight?

Tom Oehler: Die Seegrube auf 1.905 Meter. Sei es zum Biken oder einfach nur zum Relaxen, ich bin einfach gerne da oben. Ich fahr auch ab und zu mal hoch und arbeite oben am Laptop, bei der Aussicht geht so manche Arbeit leichter von der Hand.

Diana Schmid: Was braucht eine gelungene MTB- Destination?

Tom Oehler: Vielseitige Trails und eine gute Infrastruktur. Als (zuagroaster) Innsbrucker weiß man die Kombination aus städtischem Leben und den Bergen durchaus zu schätzen. Man kann tagsüber die Trails genießen und hat am Abend sämtliche Möglichkeiten einer Stadt, mit all den Bars und Restaurants.

Zur Region und zu unserem Hotel Tipp

Innsbruck

Burggraben 3
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