Grossarltal – Tal der Almen

Text Tourismusverband Großarltal Bild Andreas Meyer
Ratgeber

Bewirtschaftete Almen und Hütten im Grossarltal

Brennende Waden oder Genusstour? Diese Frage stellt sich im Großarltal erst gar nicht. Denn hier wird dank der vielen Almhütten jede Biketour zum Genuss.

40 bewirtschaftete Almen und Hütten haben dem Großarltal mit seinen beiden Gemeinden Großarl (920 m) und Hüttschlag (1.020 m) den klingenden Namen „Tal der Almen“ eingebracht. Mountainbiker und Wanderer versorgen sie auf ihren rund 140 km markierten Mountainbike Strecken verteilt auf 13.000 Höhenmetern mit selbst gemachten Köstlichkeiten. Ja, sie schmeckt schon anders, die Jause auf der Alm: Echter, intensiver, voller Naturgenuss und Lebenskraft. Und immer mit Ausblick auf die herrliche Bergwelt im Nationalpark Hohe Tauern.
Besonders schlaue Biker fahren „mit Rückenwind“ – sie leihen sich ein E-Mountainbike der neuesten Generation. Bis zu 150 km Entfernung und 1.200 Höhenmeter schafft man, je nach persönlichem Einsatz mit einer Akkuladung. So lassen sich die zahlreichen Almen des Großarltales einfach und bequem erreichen. Es bleibt sogar noch etwas Zeit und Energie für eine kleine Wanderung zu dem einen oder anderen Gipfel, der sich bequem von den Almen aus erwandern lässt, wie etwa der Remsteinkopf, das Filzmooshörndl oder der Saukarkopf.

Bichl Alm

Wadenbeißer oder Genusstour?

So fragt Hans, Mountainbikeguide im Großarltal seine Gäste bei deren Anreise. „Ja schon die, die für die Waden“, war der einhellige Tenor der Gruppe. Und alle mit einem sprichwörtlichen Funken Ehrgeiz in den Augen. So wurde der Tourenplan für die Woche dann letztendlich auch gestaltet. Rund 8.000 Höhenmeter und 12 Almen hatte die Runde am Ende der Woche in den Beinen. Zufrieden sitzen sie am letzten Tag auf der hölzernen, vom rauen Klima gezeichneten Bank vor der Bichlalm auf 1.731 Metern mit Blick auf die tief stehende Abendsonne und vor ihnen einer herzhaften Brettljause. Dazu ein kühles Weißbier – alkoholfrei versteht sich. Dafür gibt´s nachher einen Obstler. „Zur Verdauung“, sagt der Senner mit einem Augenzwinkern. Und mal ganz ehrlich - trotz aller Lässigkeit: So manchem brennen die Waden tatsächlich ein wenig, oder eigentlich vielmehr die Oberschenkel. Egal. Denn letztendlich waren es keine Wadenbeißer, sondern indirekt doch alles wieder herrliche Genusstouren. Mit herzhafter Einkehr auf den Almen im Großarltal und Gastfreundschaft ganz nahe am Himmel.

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